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01.04.2003

Erfolgreiche Reinigungsaktionen in den Stadtteilen Bauerbach und Haddamshausen

Marburg. Autoreifen, Dosen, Flaschen, Plastiksäcke: Umweltsünder hinterlassen immer das Gleiche. Am Samstag haben Bauerbacher und Haddamshäuser in Wald und Flur aufgeräumt.


von Ute Mank


Besonders die Kinder sind beim alljährlichen Aufräumen an den Wegrändern, auf den Wiesen und im Wald um ihren Stadtteil herum aktiv und mit Begeisterung dabei. Und was die Erwachsenen empört, erleben sie je nach Alter noch mit sportlicher Begeisterung.

?Wir haben ein rostiges Fahrrad gefunden", erzählen Lea (8) und ihre Freundin Laura (9) aufgeregt. Sie haben am Samstag bei der Aufräumaktion in Bauerbach mit geholfen.

Jakob (7), Lotte (5), Marie (8) und Lea (6) haben einen Knochen gefunden. ?Und Flaschen, Draht, einen zerschnippelten Pullover und einen geplatzten Fahrradreifen", erzählt Jakob. Mit den meist viel zu großen Arbeitshandschuhen an den Händen und mit Abfallzangen ausgerüstet, hatten die Kinder den Abfall in große Säcke eingesammelt.

Reinigungsaktion

Düngemittelsäcke hinterlassen

Förster Bortho Demandt, der die Aktion zusammen mit dem Verschönerungsverein organisiert hatte, hat überhaupt kein Verständnis für diejenigen, die ihren Abfall einfach in die Landschaft werfen. ?Nur wenige Stunden, nachdem wir aufgeräumt haben, findet man x schon wieder neuen Abfall", ärgert er sich. Besonders

empören ihn die Hinterlassenschaften der Landwirte. Viele Düngemittelsäcke wurden um Bauerbach herum gefunden. ?Das ist mir unbegreiflich. Besonders die Landwirte müssten doch ein besonderes Interesse an einer sauberen Umwelt haben", kritisiert Demandt.

Für die Kinder gab es nach getaner Arbeit ein Spaghetti-Essen in der Bürgerhaus-Gaststätte.


Oberhessische Presse
vom 31.3.2003