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05.03.2003

Der Bauerbacher Ortsbeirat will zwei Jahresbudgets für Feldwegeerhaltung in die Instandsetzung des Bornwegs investieren. - Zweiter Frühlingsspaziergang geplant

 von Ute Mank

Darüber, dass der Bornweg instand gesetzt werden muss, sind sich die Bauerbacher schon lange einig - es ist ein ewig wiederkehrendes Thema im Ortsbeirat. ?Wir wollen auf jeden Fall mit den Arbeiten beginnen", kündigte Ortsvorsteher Walter Matt nun an.
Anliegergebühren können nicht erhoben werden, hat das Tiefbauamt inzwischen mitgeteilt. Da die Bauerbacher aber weder 2001 noch 2002 ihr Jahresbudget von 4000 Euro für die Erhaltung der Feldwege ausgegeben haben, stehen nun 8 000 Euro zur Verfügung.
Die Jagdgenossenschaft werde auch ihren Teil beitragen. ?Wir hoffen auf 2 000 Euro von den Jagdgenossen", erklärt Matt. Die Stadt müsse nun konkrete Planungen erstellen und die Arbeiten ausschreiben, um die Kosten ermitteln zu können. ?Wenn wir sehen, dass das Geld nicht ausreicht, dann muss eventuell in zwei bis drei Abschnitten gebaut werden. Der Bornweg hat auf jeden Fall erste Priorität", erklärt Matt.

? Bevor Bauerbach dem Verein ?Arbeitsgemeinschaft der Marburger Stadtteilgemeinden", beitritt, soll erst einmal die Vereinsarbeit innerhalb des Stadtteils gestärkt werden, entschieden die Ortsbeiratsmitglieder. Anlass für sie, über einen Beitritt zu diskutieren, war der neue Satzungsentwurf des Vereins. ?Wir wollten die kulturelle und gesellschaftliche Arbeit unseres Stadtteils stärker in Marburg einbringen", erläutert Matt.
Teilweise werde das allerdings schon ohne Mitgliedschaft umgesetzt. ?Der Bauerbacher Verschönerungsverein ist praktisch assoziiertes Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft."

? Außerdem bereitet der Ortsbeirat den zweiten Bauerbacher Frühlingsspaziergang vor Stadtplanungs-, Grünflächen-und Bauamt sollen dazu nach dem Willen der Ortspolitikei Vertreter schicken. Im vergangenen Jahr hatte der Ortsbeirat erstmals einen solchen Spaziergang initiiert. Er sollte dazu dienen, Ideen für die Entwicklung und Verschönerung des Stadtteils zu entwickeln.

Im Zusammenhang mit dem Wettbewerb ?Unser Dorf soll schöner werden", hofft der Stadtteil darauf, Fördergelder des Landes zu bekommen. Matts Wunsch für den diesjährigen Spaziergang: ?Die Vertreter der städtischen Behörden sollen unsere Chancen für den Wettbewerb beurteilen, gemeinsam mit uns Konzepte entwickeln und uns entsprechend unterstützen."

aus
vom 5. März 2003