14.06.2003
Antrag des Ortsbeirates stieß bei der Stadt erneut auf taube OhrenDie Bauerbacher wollen bis zur Kirmes im August endlich einen Stromanschluss am Dorf platz. Nun ist Eigeninitiative gefragt.
von Sylvia Krause
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Seit mehr als 20 Jahren kämpfen die Bauerbacher für eine Stromverbindung am Dorfplatz, damit Vereine und Gruppen bei Festen dort leichter an Energie kommen. Dieses Begehren wurde auch in diesem Jahr wieder aus dem städtischen Haushalt gestrichen, wie Ortsvorsteher Walter Matt erläuterte.
Nun wurde die Bauerbacher Vereinsgemeinschaft aktiv und holte bei dem Stromversorger Energie Aktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM) einen Kostenvoranschlag für einen Verteilerkasten ein, der mit 2400 Euro beziffert ist. Die Vereinsgemeinschaft wird das Fundament für den Stromkasten unter Anleitung der EAM selbst erstellen. Bis zur Kirmes im August soll das Vorhaben abgeschlossen sein. -
Verzögern wird sich die geplante Busverbindung der östlichen Stadtteile an die Kernstadt. Frühestens Anfang September dürfen die Bauerbacher mit einer Anbindung ihres Stadtteils rechnen. In einem Schreiben begründeten die Stadtwerke die neuerliche Verzögerung damit, dass die Planung noch aktualisiert werden müsse. Der Ortsbeirat Bauerbach fordert nun nachdrücklich den Anschluss bis September, dem Ende der Schulferien, zu verwirklichen.
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Auch bei der Erweiterung der Pflasterflächen in der Straße ?Am Steinweg" ergriff ein Privatmann die Initiative. Im Bebauungsplan ist der Ausbau des Fußwegs in wasserdurchlässiger Weise vorgesehen. Der Mann möchte den Weg auf eigene Kosten mit Rasenfugenpflaster ausbauen, was von Stadtbauamt und Ortsbeirat Bauerbach genehmigt wurde.
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Noch in diesem Jahr soll der ?Bornweg" saniert werden, sobald die finanzielle Beteiligung der Bauerbacher Jagdgenossenschaft über 2000 Euro eingegangen ist, informierte das Tiefbauamt. Nun liege es am Vorstand, den von den Jagdgenossen gefassten Beschluss umzusetzen.
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Weiterhin teilte der Ortsvorsteher mit, dass für das ?Landgasthaus", die Gaststätte im Bürgerhaus, wieder ein neuer Pächter gesucht werde. Der bisherige Betreiber wolle sich ?gastronomisch verändern".
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Für Aufregung bei vielen Eltern sorgen die Verhältnisse am Spiel- und Bolzplatz, der häufig als ?Hundeklo" missbraucht werde. Ein Hinweis-und Verbotsschild soll hier nun Abhilfe schaffen. Der Ortsbeirat hofft auch auf Mithilfe der ' Anwohner.




