29.08.2008
Gesangverein „Liederkranz" organisierte Fest in rustikalem Ambiente für 700 Besucher Bauerbach. Ins Schwarze getroffen hat der Gesangverein „Liederkranz" Bauerbach mit seiner „Kirmes wie in alten Zeiten".von Manfred Schubert
Am Freitag und Samstag feierten rund 700 Gäste in rustikaler Atmosphäre an dem Ort, an welchem bis zum Beginn der 1960er Jahre die Kirmes stattfand: im Hof des ehemaligen Gasthauses Zur Linde. Allerdings wurde damals ein überdachter Holzboden über dem ganzen Hof aufgebaut, erzählte der Gesangvereins-Vorsitzende Lothar Böttner. Und damit wurde auch der Misthaufen auf dem Hof überdeckt.
„Die Bauerbacher tanzen auf dem Mist", hätten darum früher die Bewohner der umliegenden Dörfer gelästert. Das kann man ihnen nun nicht mehr nachsagen. Tanzboden, Tische und Bänke befanden sich diesmal in der angrenzenden Scheune, Ausschank und Grill im Hof. Die Scheune hatte Landwirt Theo Braun, dem sie ansonsten als Maschinenhalle dient, dem Gesangverein zur Verfügung gestellt.
Die neue Lösung kam bei den Gästen bestens an. Einige hielten es vom Samstagabend an bis 4 Uhr morgens dort aus. Gute Stimmung verbreitete dabei „Ohmtalboy" Marco Witzel aus Rüdigheim, der mit einem musikalischen Repertoire von Stimmungsliedern wie dem „Holzmichel"-Lied über Schunkelrunden bis zu Oldies wie „Summer of 69" aufwartete.
Auch der Sonntag war - vom guten Wetter begünstigt - ein Publikumserfolg. Nach dem gut besuchten Kirchweihgottesdienst fand eine Totenehrung am Kriegerdenkmal statt. Der Posaunenchor Großseelheim begleitete diese musikalisch und spielte zum anschließenden Frühschoppen auf.
Unterhaltung für die Kinder boten an beiden Tagen ein kleines Karussell und eine Wurfbude, am Sonntag konnten sie sich außerdem schminken lassen. Ein reichhaltiges Angebot an
selbstgebackenen Kuchen stand im ehemaligen Gasthaus bereit, in dem sich heute Pfarrheim und Gemeinderäume befinden.
Ebenso überrascht wie erfreut waren die Mitglieder des Gesangvereins über die große Resonanz auf ihre Kirmes. Sie mussten Getränke und Bratwürstchen, die von einem heimischen Landwirt aus eigener Herstellung stammten, nachordern, um die unerwartet große Nachfrage befriedigen zu können.
Die Idee zu der Kirmes am
angestammten Ort hatte der steilvertretende Vorsitzende des Gesangvereins, Helmut Grebe. Im März 2007 hatte der „Liederkranz", der vor drei Jahren als ältester Kulturträger des Dorfes sein 100-jähriges Bestehen feierte, zusätzlich zum Gemischten einen Jungen Chor gegründet.
Zur Finanzierung dieses neuen Projektes wollte der Verein in diesem Jahr das Fest veranstalten. Eine große Zeltkirmes, wie sie seit den 60ern regelmäßig von verschiedenen Vereinen im Wechsel am Bürgerhaus veranstaltet worden war, hatte es schon seit mehreren Jahren in Bauerbach nicht mehr gegeben, weil sie zu unrentabel geworden sei, erläuterte Böttner.
Auch der Gesangverein wollte das Risiko nicht eingehen, ein teures Zelt zu mieten. Doch die Idee mit der Kirmes in Hof und Scheune scheint den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben, und offenbar hat auch die Bevölkerung nach den Jahren der Kirmes-Abstinenz Lust gehabt, wieder einmal groß gemeinsam zu feiern.
„Die Bauerbacher tanzen auf dem Mist", hätten darum früher die Bewohner der umliegenden Dörfer gelästert. Das kann man ihnen nun nicht mehr nachsagen. Tanzboden, Tische und Bänke befanden sich diesmal in der angrenzenden Scheune, Ausschank und Grill im Hof. Die Scheune hatte Landwirt Theo Braun, dem sie ansonsten als Maschinenhalle dient, dem Gesangverein zur Verfügung gestellt.
Die neue Lösung kam bei den Gästen bestens an. Einige hielten es vom Samstagabend an bis 4 Uhr morgens dort aus. Gute Stimmung verbreitete dabei „Ohmtalboy" Marco Witzel aus Rüdigheim, der mit einem musikalischen Repertoire von Stimmungsliedern wie dem „Holzmichel"-Lied über Schunkelrunden bis zu Oldies wie „Summer of 69" aufwartete.
Auch der Sonntag war - vom guten Wetter begünstigt - ein Publikumserfolg. Nach dem gut besuchten Kirchweihgottesdienst fand eine Totenehrung am Kriegerdenkmal statt. Der Posaunenchor Großseelheim begleitete diese musikalisch und spielte zum anschließenden Frühschoppen auf.
Unterhaltung für die Kinder boten an beiden Tagen ein kleines Karussell und eine Wurfbude, am Sonntag konnten sie sich außerdem schminken lassen. Ein reichhaltiges Angebot an
selbstgebackenen Kuchen stand im ehemaligen Gasthaus bereit, in dem sich heute Pfarrheim und Gemeinderäume befinden.
Ebenso überrascht wie erfreut waren die Mitglieder des Gesangvereins über die große Resonanz auf ihre Kirmes. Sie mussten Getränke und Bratwürstchen, die von einem heimischen Landwirt aus eigener Herstellung stammten, nachordern, um die unerwartet große Nachfrage befriedigen zu können.
Die Idee zu der Kirmes am
angestammten Ort hatte der steilvertretende Vorsitzende des Gesangvereins, Helmut Grebe. Im März 2007 hatte der „Liederkranz", der vor drei Jahren als ältester Kulturträger des Dorfes sein 100-jähriges Bestehen feierte, zusätzlich zum Gemischten einen Jungen Chor gegründet.
Zur Finanzierung dieses neuen Projektes wollte der Verein in diesem Jahr das Fest veranstalten. Eine große Zeltkirmes, wie sie seit den 60ern regelmäßig von verschiedenen Vereinen im Wechsel am Bürgerhaus veranstaltet worden war, hatte es schon seit mehreren Jahren in Bauerbach nicht mehr gegeben, weil sie zu unrentabel geworden sei, erläuterte Böttner.
Auch der Gesangverein wollte das Risiko nicht eingehen, ein teures Zelt zu mieten. Doch die Idee mit der Kirmes in Hof und Scheune scheint den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben, und offenbar hat auch die Bevölkerung nach den Jahren der Kirmes-Abstinenz Lust gehabt, wieder einmal groß gemeinsam zu feiern.




