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19.02.2007

Pressemitteilung des Verschönerungsvereins Bauerbäch e.V.

Eine Initiative des Verschönerungsvereins Bauerbach fand in diesen Tagen ihren Abschluss: Vier Wege in der Gemarkung hatten seit Generationen mündlich überlieferte Namen mit Geschichte. Auf sie verweisen jetzt braune Hinweisschilder, die Mitglieder des Verschönerungsvereins und des Bauerbacher Ortsbeirats montierten: „Heideweg", „Bornweg", „Marktweg" und „Sandweg".
Bei dieser Gelegenheit erfuhren die Helferinnen und Helfer, dass der „Bomweg" ursprünglich ein Stück entlang eines Wasserlaufs führte, der aus dem Quellgebiet des Bornbergs in den Lahnbergen zu einem gefassten Brunnen (Born) im Dorf führte. Auf dem „Marktweg" gelangten die Bauerbacher seit Jahrhunderten mit ihren landwirtschaftlichen Erzeugnissen nicht nur zum Marburger Markt, sondern auch zum Siechenhaus in Marburg, weshalb der Marktweg in alten Dokumenten auch „Spitalsweg" genannt wurde. Ob dermaleinst sandige Ablagerungen des Bauerbachs im Ortsbereich für den „Sandweg" verantwortlich gewesen sind, ist noch nicht geklärt. Gesicherter ist die Namensgebung des „Heidewegs". Auf der Höhe von Bauerbachs Norden liegt eine Reihe von Flurstücken, die das Wort „Heide" im Namen tragen, Heide im Sinne von „unbebautem, ungenutztem, auch unbewohntem Land", so dass der historische „Heideweg" eine nachvollziehbare Erklärung findet.
Walter Matt als Ortsvorsteher und Joachim Deegener als 1. Vorsitzender des Vcrschönerungsvereins äußerten sich dankbar darüber, dass die Stadt Marburg ihrem Ortsteil Bauerbach die Hinweisschilder anfertigen ließ.

links: Joachim Deegener (1. Vors.), Volker Weitzel ( Hobbyhistoriker Bauerbacher Geschichte), Beate Abé (Ortsbeirätin), Botho Demant (Mitglied), Walter Weitzel (Mitglied)

Marburg, 09.02.07